Windpocken

Windpocken sind mit Sicherheit eine unangenehme Krankheit. Normalerweise verbreitet sich diese Krankheit durch Tröpfcheninfektion, welche durch ein spezifisches Virus ausgelöst werden kann. Dies ist der so genannteVarizella-Zosta-Virus, wobei diese Krankheit im Regelfall mindestens einmal in der Kindheit auftritt. Ebenso bekannt als Wasserpocken, Wilde Blattern oder Schafblattern, sollte man sich gerade in der Kindheit immunisieren lassen. Die größte Problematik bei Windpocken besteht darin, dass diese auch über die Luft übertragen werden können. Gerade Kinder, welche sich im Vorschulalter befinden sind häufig von dieser Krankheit betroffen, wobei ein überwinden immer zu einer lebenslangen Immunität führt. Typische Symptome für das Auftreten von Windpocken sind immer Fieber, ein Hautausschlag, welcher juckt aber auch viele kleine Bläschen, welche mit Wasser gefüllt sein können. Im schlimmsten Falle einen problematische Gehirnentzündungen aber auch eine Lungenentzündung auftreten, wobei die meisten Kinder schnell mittels des Immunsystems diese Krankheit abwenden können.

Bei Windpocken handelt es sich immer um eine Virusinfektion, wobei die Behandlung symptomatisch durchgeführt werden muss. So kann man beispielsweise ein Virostatikum einsetzen, welches automatisch dazu führt, dass die Krankheit in Angriff genommen werden kann. Typische Indizien für Windpocken sind beispielsweise Erkrankungen wie die Gürtelrose, welche Jahre später auftreten kann. Sollte man mit dieser Krankheit konfrontiert werden, sollte man sich immer impfen lassen, was auch als Prophylaxe bezeichnet wird. Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass seit dem Jahre 2006 ein Impfstoff entwickelt wurde, welcher nicht nur gegen Windpocken, sondern gleichzeitig gegen Masern, Mumps und Röteln impfen kann. Windpocken treten recht häufig auf, wobei diese Krankheit im Regelfall bei Kindern auftritt.

Die Krankheitsentstehung läuft in verschiedenen Stadien ab und stützt sich auf den Mäusepockenvirus, welcher ähnlich den Stadien bei dem Menschen ist. Zunächst dringt der Virus über die Schleimhaut in die Luftwege ein, wobei es hier im lymphatischen Gewebe zu einer Virusreplikation kommt. Hat sich der Virus dort ausgebreitet, greift er auf die Leber aber auch die Milz über, wobei auf diesem Wege die Erreger in die Haut gelangen. Haben sich die Erreger erstmal in der Haut eingesetzt wird zunächst ein Juckreiz entstehen, wobei im nächsten Moment diese typischen mit Wasser gefüllten Bläschen auftauchen. Diesbezüglich geraten die verschiedenen Viren immer über die Blutbahn in die Haut, nachdem die zweite Replikationsphase abgelaufen ist.

Im Regelfall verläuft diese Krankheit im Kindesalter ohne größere Komplikationen ab. Man kann davon ausgehen, dass der Virus schnell abgewandt werden kann und im nächsten Moment der Körper immun dagegen ist. Dennoch kann diese Krankheit auch bei Erwachsenen auftreten, wobei man hier sofort einen Arzt aufsuchen sollte. Gerade die Gefahr, dass sich eine Gehirnsentzündung entwickelt und im schlimmsten Falle eine Lungenentzündung ausbildet kann nur abgewandt werden, sucht man einen Arzt für Präventivmaßnahmen auf. Sehr bekannt ist auch die Gürtelrose, welche nur über einen Arzt behandelt werden kann.

Sollte man Windpocken bekommen, gibt es verschiedene Maßnahmen zur Prävention. Zum einen die Expositionsprophylaxe, bei der vermieden wird, dass andere Personen mit der erkrankten Person in Kontakt treten und diesbezüglich eine Isolierung des Patienten durchgeführt wird aber auch die Postexpositionsprophylaxe, bei der mithilfe eines Antikörpers die Krankheit, bzw. der Virus selbst bekämpft wird. Sehr bekannt, weit verbreitet ist natürlich die Impfung, welche beim Kind so früh wie möglich durchgeführt werden sollte. Diesbezüglich besteht der Impfstoff in der Regel aus bereits abgeschwächten Viren, wobei sich diese nach der Impfung vermehren. Da es sich hier um eine geringere Anzahl handelt, kann der eigene Körper Antikörper bilden, welche eine Immunkompetenz hervorrufen, wodurch die Krankheit im späteren Verlauf abgewendet werden kann. Windpocken sind mit Sicherheit unangenehm und dürften für viele Eltern ein einschneidendes Erlebnis sein. Man sollte sich jedoch dessen bewusst sein, dass es viele Präventivmaßnahmen gibt und jedes Kind mindestens einmal im Leben mit dieser Krankheit konfrontiert werden wird.