Die Herpes zoster, die meist Gürtelrose genannt wird, verläuft in den meisten Fällen so problemlos, dass keine Folgen zurück bleiben. Bei einigen wenigen Betroffenen kommt es – nach Abklingen der Gürtelrose – zu stark oder gar nicht mehr pigmentierter Haut in den Bereichen des Hautausschlages. Dies mag zwar unangenehm sein, aber ”lediglich” ästhetisch, da die Hautveränderungen kein gesundheitliches Risiko beinhalten.
Der typische Hautausschlag geht meist mit Juckreiz einher, heilt allerdings auch ohne medizinsche Behandlung nach zwei Wochen bis zu einem Monat. An einer Gürtelrose erkranken sowohl Kinder, als auch Erwachsene, wobei der Verlauf sich je nach Alter der Erkrankten unterscheidet: Während Erwachsene
oft mit heftigen Schmerzen zu kämpfen haben, beschränkt es sich bei Kindern meist auf den Juckreiz – und dieser kann mit entsprechenden Salben gut bekämpft werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gürtelrose keine Gefahr für die Gesundheit darstellt und nach wenigen Wochen auch von selbst abheilt.
Komplikationen
Wird eine Gürtelrose nicht rechtzeitig behandelt, dann können Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen können auch Lähmungen verursachen, die zum Beispiel im Gesicht oder aber auch am Zwerchfell auftreten können. Des Weiteren kann eine Gürtelrose eine Zoster- Enzephalitis verursache, was mit dem Gehirn zusammenhäng, oder Zoster- Meningitis (Gehirnhäute), oder aber eine Zoster- Myelitis verursachen, bei der das Rückenmark betroffen ist.
Werden bei einer Gürtelrose die Nervenwurzeln beteilig, kann es zu Syndromen kommen, bei den auch Muskelschwächen, die bis zu Lähmungen an Beinen und Armen gehen können. Es kann auch passieren, dass das Zwerchfell angegriffen wird, aber das passiert nur in den seltenen Fällen. Auch die Atmung kann ausfallen, und somit kann eine Gürtelrose auch Lebensgefährlich sein. Bei Aussetzung der Atmung, muss derjenige schnellstmöglich beatmet werden.
Falls es zu Komplikationen an Gehirn und Rückenmark kommt, kann es zu schwerwiegenden Verletzungen kommen. Es muss dann eine intensive medizinische Behandlung erfolgen.
Gürtelrose kann sich nicht nur äußerlich auswirken, sondern die inneren Organe können angegriffen werden. Hier können ebenfalls lebensgefährliche Komplikationen auftreten. Oft passiert das bei Menschen die ein schwaches Immensestem haben, oder dauerhaft Medikamente zu sich nehmen.
Eine Gürtelrose kann unterschiedlich langanhaltende Schmerzen hervorrufen. Normal halten die Schmerzen kurze Zeit nach der Behandlung an, aber bei zehn bis fünfzehn Prozent können die Schmerzen lange anhalten, vor allem bei Menschen die über 60 Jahre alt sind. Eine Gürtelrose kann einige Tage dauern, aber es kann auch passieren, dass diese Monate lang andauert. Es ist empfehlenswert die Gürtelrose rechtzeitig zu behandeln, da so weitere Komplikationen verhindert werden können. Wirksam ist es wenn die Gürtelrose in Kombination zwischen Schmerzmittel und ein Medikament mit bestimmten Inhaltsstoffen verwendet wird. wie zum Beispiel ein Medikament, welches auch bei psychischen Krankheiten hilft.
Eine Gürtelrose sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da es sonst zu gravierenden Komplikationen führen kann. Es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, der die Gürtelrose medizinisch behandeln kann.
