Ansteckung Gürtelrose

An einer Gürtelrose, die in der Medizin auch Herpes Zoster genannt wird, können sich nur Leute infizieren, die in der Vergangenheit schon eine erfolgreiche Windpockeninfektion durchgemacht haben.
Der Virus schlummert im Körper und in einigen Fällen tritt er plötzlich wieder akut auf. Wie es zu der Reaktivierung des Virus kommt ist nicht eindeutig geklärt.
Besonders betroffen von einer Infektion sind aber Menschen mit geschwächtem Immunsystem, das heißt auch solche die gerade eine Grippe durch machen oder in einer anderen Weise geschwächt sind. Besonders oft beobachtet man eine Gürtelrose bei Krebskranken, an Diabetes leidenden und gestressten Menschen.

Eine Ansteckung an der Gürtelrose ist möglich, allerdings nur wenn der Betroffene in der Vergangenheit noch keine Windpockeninfektion durchgemacht hat. Nur etwa 10% der Bevölkerung gehört zu dieser Personengruppe und ist empfänglich für die Krankheit des Herpes Zoster. Etwa 90% der Erwachsenen haben in der Vergangenheit eine Windpockeninfektion gehabt und können sich nicht durch eine andere Person nicht infizieren.

Sollte sich ein Mensch der noch keine Windpocken hatte an dem Virus Herpes Zoster infizieren, löst dies aber nicht die Erkrankung der Gürtelrose, sondern die der Windpocken aus. Eine direkte Ansteckung an der Krankheit: Gürtelrose ist nicht möglich. Nur eine Reaktivierung des Herpes Zoster – Virus führt zu der direkten Erkrankung.

Die Inkubationszeit, also die Zeit vom Eintreffen der Erreger bis zu dem ersten Krankheitssymptom beläuft sich bei dieser Erkrankung auf eine bis maximal drei Wochen.

Die Krankheit wird über die Atemwege übertragen, das heißt diese zählt zu den Tröpfcheninfizierenden Krankheiten. Die Tröpfchen können aber eine weite Strecke hinter sich legen und über die Luft übertragen werden. Eine Ansteckungsgefahr ist für den gefährdeten Personenkreis relativ hoch. Einen Schutz dagegen gibt es nicht!

Alle Leute die noch keine Windpocken hatten, können so mit auch nie an der Gürtelrose erkranken. Die einzige Vorbeugung der Erkrankung ist das Ausschalten von möglichen Risikofaktoren.